Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V. Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V.

Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V. - Verbandsprofil

Verbandsprofil

Gründung22. Februar 1924 in Magdeburg / 28. Oktober 1953 in Bremen
  
GründungsorganisationenSPD, Zentrum und DDP
  
Verbot & Auflösung1933
  
Auftrag
  • politisch-historische Aufklärung zur Stärkung von Demokratie und Nationalbewusstsein in Deutschland
  • überparteiliche politische Arbeit gegen politischen Extremismus jeder Richtung
  • demokratische Traditionspflege und Erinnerungsarbeit
  • als gemeinnützig anerkannt
  
Motto„Einigkeit und Recht und Freiheit“
  
BundesvorsitzenderDr. Fritz Felgentreu
  
Mitgliederrd. 1.300 (Stand Oktober 2026)
  
EhrenmitgliederKurt Beck, Boris Pistorius, Joachim Gauck, Franz Müntefering, Annemarie Renger †,
Helmut Schmidt †, Wolfgang Schneiderhan, Klaus Wowereit u.a.  Mehr
 
VereinssitzBerlin, Bundesgeschäftsstelle
Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin
  
LandesverbändeBaden-Württemberg, Berlin-Brandenburg, Hamburg, Hessen,
Nordrhein-Westfalen und Sachsen  Mehr
  
Kooperationspartner
  • Gedenkstätte Deutscher Widerstand
  • Friedrich-Ebert-Stiftung
  • Bundeszentrale für politische Bildung
  • div. Einrichtungen im Bereich der politisch-historischen Bildungsarbeit

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Aktivitäten
  • Pflege und Erinnerung demokratischer und republikanischer Traditionen Deutschlands
  • Workshops, Seminare und Fahrten zur politischen und historischen Bildung von Schülern, Auszubildenden, Multiplikatoren u.v.m.  Mehr
  • Ausstellungen zur Geschichte des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold  Mehr
  • aktives Eintreten für Schwarz-Rot-Gold als positives und verbindendes Symbol zur Förderung von Identifikation und gesellschaftlichem Zusammenhalt
  • Schaffung parteiübergreifender Dialogräume für Austausch und Verständnis zur Begeisterung von Mitbürgern für politische Beteiligung
  • Stellung beziehen für Rechtsstaat und wehrhafte Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Linksextremismus und religiösen Extremismus
  
Bedeutung
  • überparteiliche Organisation in der Tradition der Weimarer Koalition
  • größter Wehrverband der Weimarer Republik mit nach eigenen Angaben 3,5 Mio. Mitgliedern
    • u.a. fünf Reichskanzler und zwei spätere Bundespräsidenten
  • 1933 durch die Nationalsozialisten aufgelöst und verfolgt
    • Reichsbanner-Mitglieder im Widerstandskreis des 20. Juli 1944
      (u.a. Julius Leber, Theodor Haubach)