Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V. Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V.

Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V. - Reichsbanner gedenkt der Attentäter des 20. Juli 1944

Reichsbanner gedenkt der Attentäter des 20. Juli 1944

Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold gedenkt des Attentatsversuches auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944. Die Verschwörergruppe um Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg hatte vor genau 70 Jahren versucht durch die Ermordung Hitlers nicht nur den Weltkrieg zu beenden.

Mit ihrem mutigen Entschluss, der die Hingabe des eigenen Lebens bedeuten sollte, setzten sie ein Zeichen dafür, dass nicht mehr alle Deutschen bereit waren, die Verbrechen der Nationalsozialisten weiter zu unterstützen. Wenngleich sie sich über die geringe Chance des eigenen Erfolges bewusst waren, sahen sie sich gezwungen der Welt zu beweisen, dass es ein Deutschland der Ehre gab.

Der am Attentat beteiligte Generalmajor Henning von Treskow schrieb 1944: „Das Attentat muß erfolgen, coûte que coûte. Sollte es nicht gelingen, so muß trotzdem in Berlin gehandelt werden. Denn es kommt nicht mehr auf den praktischen Zweck an, sondern darauf, daß die deutsche Widerstandsbewegung vor der Welt und vor der Geschichte unter Einsatz des Lebens den entscheidenden Wurf gewagt hat. Alles andere ist daneben gleichgültig.“ Treskow beging nach dem Scheitern des Attentates Selbstmord um dem Volksgerichtshof Freislers zu entgehen. Die Nationalsozialisten nahmen selbst die Familien der Verschwörer in Sippenhaft. Kinder wurden umbenannt, das Gedenken an den Widerstand sollte vollständig ausgelöscht werden.

Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold gedenkt der mutigen Männer und Frauen des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus in Dankbarkeit und Stille. Auf den offiziellen Gedenkveranstaltungen der Bundesregierung und beim Feierlichen Gelöbnis der Bundeswehr in Berlin nahmen daher Vertreter des Vereins teil. In Berlin-Plötzensee, wo die meisten Attentäter hingerichtet wurden, gedachte der Verein mit einem Kranz auch der eigenen Mitglieder. Reichsbanner-Kameraden wie Theodor Haubach waren als Beteiligte am Attentat hier hingerichtet worden. Auch in Leipzig fand eine kleine Kranzniederlegung des Verbandes statt.