Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V. Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V.

Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V. - Sigmar Gabriel ist dem Reichsbanner beigetreten

12.07.2018
„Es gilt unsere Demokratie zu verteidigen. Damals wie heute.“

Sigmar Gabriel ist dem Reichsbanner beigetreten

Sigmar Gabriel und Martin Schulz haben die Ausstellung „Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 bis 1933“ in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand besucht. An der Seite des Bundesvorsitzenden des Reichsbanners Johannes Kahrs MdB führte der Leiter der Gedenkstätte Professor Johannes Tuchel die beiden ehemaligen SPD-Parteivorsitzenden durch die Geschichte der damaligen Republikschutzorganisation. Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold wurde nach den schweren politischen Unruhen des Jahres 1923 als parteiübergreifende Organisation zum Schutz der Weimarer Republik gegründet. Sozialdemokraten, Mitglieder der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) und des katholischen Zentrums engagierten sich hier für die Festigung der Republik und für die Achtung der Verfassung.

„Heute ist in jeder Hinsicht ein historischer Tag: Zwei ehemalige SPD Vorsitzende besuchen die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und begeben sich dabei auf die Spuren des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold e.V.“, sagte Gabriel und erklärte: „Da habe ich es mir nicht natürlich nicht nehmen lassen und bin direkt Mitglied im Reichsbanner geworden. Denn es gilt unsere Demokratie zu verteidigen. Damals wie heute.“

Dem Reichsbanner gehörten insbesondere ehemalige Soldaten des Ersten Weltkrieges an. Anders als der rechtsextreme Wehrverband Stahlhelm oder der Rote Frontkämpferbund der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) engagierten sich die Mitglieder des Reichsbanners für die noch junge deutsche Demokratie. Der Besuch endete mit einem regen Austausch mit Vereinsmitgliedern.

Sigmar Gabriel über das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold

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