Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V. Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V.

Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V. - Jusos auf den Spuren des Reichsbanners

11.09.2018

Jusos auf den Spuren des Reichsbanners

Für die Jusos Herzogtum Lauenburg stand im August im Rahmen einer politischen Bildungsfahrt nach Berlin ein ganz besonderer Tagesordnungspunkt auf dem Programm. In der Gedenkstätte Deutscher Widerstand nutzten die jungen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ein neues Seminarangebot zum Thema „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“. Dabei stand eine intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte des Reichsbanners im Mittelpunkt.

Dozentin Jessica Posel erläuterte die historischen Umstände und das Wirken des Reichsbanners in der Weimarer Republik. In Einzel- und Gruppenarbeit beleuchteten die Teilnehmer verschiedenste Facetten der demokratischen Wehrorganisation. Dabei wurde insbesondere die Gründung des Reichsbanners, dessen Ziele und Auftrag als Schutzorganisation herausgearbeitet. Zudem recherchierten die Lauenburger Jusos über prominente Reichsbanner-Akteure wie Kurt Schumacher, Anton Schmaus und Erich Schulz. „Ich habe viel über die Ziele des Reichsbanners und das Engagement der Frauen innerhalb des Reichsbanners lernen können. Es war erstaunlich für mich zu sehen, dass das Reichsbanner damals so viele Mitglieder hatte“, resümierte Lena Kelm. Aber auch bei Armando Mertinkus hat das Seminar großes Interesse geweckt: „Dass das Reichsbanner heute immer noch aktiv ist halte ich für sehr wichtig, um an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu erinnern“, unterstrich der Schüler.

Zuvor besuchte die Gruppe den Bundestag, das Bundeskanzleramt, die US-amerikanische Botschaft und die Friedrich-Ebert-Stiftung. Zudem tauschten sich die Jusos mit einem Jugendoffizier der Bundeswehr über sicherheitspolitische Fragen aus.

Einen besonderen Dank möchten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Jessica Posel für die Leitung des Seminars und Antje Grimm, die als anwesende Mitarbeiterin der Gedenkstätte ebenfalls jederzeit für Fragen zur Verfügung stand, aussprechen. Dies gilt auch für die Kameraden Xavier Wasner und Lucas Koppehl sowie Frau Dr. Christine Müller-Botsch, die allesamt im Vorfeld an der Realisierung des Seminars beteiligt waren.

Text: Pascal Hay

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