Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V. Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V.

Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V. - Reichsbanner Geschichte

Reichsbanner 1924 bis 1933

Das „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund der republikanischen Kriegsteilnehmer e.V.“ wurde nach den schweren politischen Unruhen des Jahres 1923 als parteiübergreifende Organisation zum Schutz der Republik am 22. Februar 1924 in Magdeburg gegründet.

Dem Reichsbanner gehörten vor allem ehemalige Soldaten des Ersten Weltkrieges an, die sich zur Weimarer Verfassung bekannten. Anders als der rechtsextreme Wehrverband „Stahlhelm“ oder der „Rote Frontkämpferbund“ der KPD engagierten sich seine Mitglieder jedoch nicht gegen, sondern für die noch junge deutsche Demokratie.

Schnell entwickelte sich das Reichsbanner zu einer Massenorganisation mit bis zu drei Millionen Mitgliedern, in der auch prominente Politiker wie der SPD-Vorsitzende Otto Wels, der ehemalige Reichsinnenminister Hugo Preuß (Deutsche Demokratische Partei) und der ehemalige Reichskanzler Josef Wirth (Zentrumspartei) aktiv waren.